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Rasse, but no Hochklasse

„Giants“ hatte José Mourinho beim grün-weißen Gegner ausgemacht. Und zwar gleich eine ganze Handvoll: „Vier bis fünf Zwei-Meter-Männer“, ließ der Trainer des FC Chelsea wissen, hätten sein Team niedergehalten. „Nur Michael Ballack, John Terry und Didier Drogba konnten da von uns dagegenhalten“, erklärte die schillerndste Figur des internationalen Trainer-Biz wortreich. Für eine Niederlage gab sich der portugiesische Choleriker jedoch erstaunlich zahm.

Kein Wunder. Der FC Chelsea hat sich trotz des 0:1 bei Werder Bremen bereits für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert. Für Werder kommt es dagegen im letzten Gruppenspiel zu einem echten Finale. Dass man dieses ausgerechnet im Estadio Nou Camp zu Barcelona bestreiten muss, verspricht zwar ein großes Spektakel, lässt jedoch die Erfolgsaussichten des stärksten Bundesligavertreters eher überschaubar wirken. Einen Punkt benötigen die Bremer in zwei Wochen, wenn sie bei Ronaldinho und Co antreten müssen.

Trainer Thomas Schaaf, auch am Mittwoch wieder im edlen Zwirn seine ambitionierte Champions-League-Garderobe zur Schau tragend, wird dann wieder vor allem auf zwei seiner „Giants“ bauen. Nationalspieler Per Mertesacker und der Brasilianer Naldo messen zusammen knapp vier Meter und bilden in dieser Saison die Werder-Innenverteidigung. Chelsea-Mittelstürmer Didier Drogba, derzeit wohl der stärkste und effektivste Angreifer auf dem gesamten Globus, sah gegen die beiden keinen Stich.

Mertesacker, der sich nach auskurierter Fersenmalade endgültig anschickt, nach den Sportskameraden Ballack, Frings, Schneider, Lehmann, Klose und Lahm als nächster DFB-Eleve in die erweiterte Weltspitze der Individualkicker vorzustoßen, entschied zudem das zwar rassige, aber keineswegs hochklassige Spiel mit seinem Kopfballtreffer nach einer halben Stunde.

Einen ganz großen des europäischen Clubfußballs geschlagen, doch Überschwang wollte sich in Bremen nicht einstellen. Auf mehr als 20 Prozent lassen sich die Achtelfinalchancen Werders schließlich nicht beziffern. Insgeheim hatte man auf einen Ausrutscher Barcas im Parallelspiel bei Levski Sofia gehofft. Doch die Katalanen gewannen sicher mit 2:0. „Dort sind wir nun klarer Außenseiter. Dennoch werden wir uns nicht hinten reinstellen“, blickte Thomas Schaaf voraus.

Wenig Bedeutung hatten dagegen die Partien der beiden anderen deutschen Clubs. Während der chancenlose HSV seine Niedergangsoperette bereits am Dienstag mit einer noch ganz passablen 1.3-Niederlage beim FC Arsenal fortschrieb, erreichte der bereits für die nächste Runde qualifizierte FC Bayern auf Kunstrasen bei Spartak Moskau ein 2:2, Claudio Pizarro traf doppelt. Neben Titelverteidiger Barcelona müssen von den Favoriten vor dem letzten Spieltag noch Manchester United (0:1 im „Battle of Britain“ beim nun bereits qualifizierten Celtic Glasgow), der AS Rom (0:1 in Donezk) und der letztjährige Finalist Arsenal (in Porto und im Fernduell gegen ZSKA Moskau) bangen. Die einzige größere Überraschung könnte der sich abzeichnende Achtelfinaleinzug von AEK Athen werden. Die Griechen schlugen den nur locker austrabenden AC Milan mit 1:0 und müssen noch im Brüsseler Vorort Anderlecht antreten.
23.11.06 11:08
 


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