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Spartak vs. Slovan 2:1

Spartak gewinnt am Ende 2:1, weil der tschechische Torhüter Cech (heißen die da alle so?) einen schlimmen Bock schoß. In der CL wird man jedoch kaum über den Kanonenfutter-Status hinauskommen, ähnlich wie der HSV, der gestern in Pamplona ein 1:1 ermauerte.

Zwar noch unbestätigt, aber mit Mathjisen (Alkmaar, WM-Teilnehmer, hat sogar gespielt, glaube ich) soll der HSV den nächsten holländischen Innenverteidiger an Land gezogen haben. Sonderlich dolle hab ich den aber nicht in Erinnerung.
23.8.06 19:14


Spartak vs. Slovan

Spartak Moskau gegen Slovan Liberec am späten Mittwochnachmittag - Fußballfeinkost hört irgendwie auf andere Namen. Nur die allerhartgesottensten dürften sich mit mir gerade gewundert haben, dass der Spartak-Brasilianer Mozart, der vor ein paar Minuten zum 1:0 traf, doch eigentlich - Achtung: Ethifizierungsmodus AN! - ziemlich russisch aussieht. Und E-Modus wieder AUS.

Der jüngste scheint der gute Mozart nicht mehr zu sein. Dass man von ihm hierzulande bislang kaum gehört hat und er von einer Berufung in die Selecao vermutlich weiter entfernt ist als Kameraden vom Schlage eines Dede, Cacau oder gar Vragel da Silva (Cottbus), muss man ohnehin nicht betonen.

Trotzdem ist das alles andere als eine Rentnerliga a la J-League, wie teils das Ösi-Land oder die diversen Sultanatsmeisterschaften. Im russischen oder besser formuliert post-sowjetischen Fußball, erklärte auch schon der Europsort-Kommentator, steckt inzwischen eine Menge Geld. Massenweise Brasilianer tummeln sich da, bei Spartak kickt gerade beispielsweise der Österreicher Stranzl mit, der letzen Sommer völlig überteuert aus Stuttgart losgekauft wurde. Roman Abramowitsch ist da nur die Spitze des Eisbergs aus lupenreinem Gangsterkapital, der dort sein Unwesen treibt.

Komischerweise scheint mir der russische Vereinsfußball dennoch keine wirkliche Struktur zu haben, die ihn auch in Europa repräsentieren würde. Spartak war da mal vor etwa 10 Jahren der Platzhirsch, Lokomotive Moskau (UEFA-Cup Finale oder Halbfinale vor ein paar Jahren) oder vorletzte Saison ZSKA (UEFA-Cup-Sieg) machten für jeweils einen Sommer auf europäischer Bühne auf sich aufmerksam - längerer Bestand scheint da aber ein Fremdwort zu sein. Für die eigentlich genauso konkurrenzfähigen ukrainischen Clubs Dynamo Kiew (seit Shevchenkos Angang in Europa nix mehr gerissen) oder Schachtjor Donezk gilt das genauso.
23.8.06 17:46


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